Das Goomobil, Du weißt es sicher edler Fremder, ist heutzutags der weitesverbreitete Lieferwagen im Cyberspace, ein Vehikel, das sich hauptsächlich Gewerbetreibende anschaffen. Ich bin auch so ein selbstständig Schaffender, Gewerbetreibender trau ich mich ja fast nicht nennen, weil ich bin nur ein kleiner Einzelkämpfer, der vom Wohnzimmer aus ein paar Kunden beglückt.
Bis jetzt verwende ich für meine beruflich bedingten Fahrten (z.B. Sumpfgurken liefern) immer mein Goocycle, das wie Du sicher auch weißt, praktisch das einzige Fortbewegungsmittel ist, das man verwenden kann, wenn man sich im Web bewegen muss. Es ist im Prinzip an allen Ecken kostenlos zu haben, aber es ist ohne Motor und das machts eben manchmal schon etwas mühselig. Aber was solls, bin ja noch recht rüstig und kann da mit anderen Sumpfgurkenlieferanten ganz gut mithalten. Meistens bin ich auch ganz vorne dabei, wenns ums Liefern geht, weil, weißt eh, wie schon der Michail Sergejewitsch sagte: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. Das gilt vor allem für den Sumpfgurkenmarkt. Wenn Du als Elfter beim Kunden bist, waren schon zehn andere vor Dir, die ihm alles geliefert haben was er braucht.
Wie das so ist, wenn viele das Gleiche erreichen wollen, sind immer ein paar dabei, die sich mit Tricks nach vorne schwindeln. Da werden Achsen poliert, Teile getauscht, verbotene und höchst ungesunde Substanzen geschluckt und was man sonst noch von den SEOs und der Tour de France kennt.
Wennst nicht hinten nach fahren willst, mußt Du ganz einfach mitmachen. Also hab ich auch mein Goocycle ordentlich hergerichtet, sauber gemacht und alles gut geölt. Ich selbst hab mir die Haare ganz kurz geschnitten, weil das windschlüpfriger ist. Ich hab aber nie irgendwelche giftigen Substanzen zu mir genommen, wenn man von einem Glas Rotwein hie und da absieht. Aber das ist ja als Medizin anerkannt. Aber sonst nix!
Sogar das Rauchen hab ich mir abgewöhnt! Aber nicht nur weils gesünder ist und man dann das Goocycle besser treten kann, nein, vor allem natürlich auch, weil ich Angst vor den Weisen vom Mountain View habe, die darüber wachen, dass alles nach Ihren Regeln abläuft. Rauchen ist ja an sich nicht verboten, ich meine vom Gesetz, das in der realen Welt gilt, aber wenn die kalifornischen Halbgötter sagen, Rauchen mögens nicht, dann lasst mans besser, wenn man ein Goocycle haben und seine Kunden erreichen will.
Also, der langen Rede kurzer Sinn ist, dass ich, weil ich bei einigen Kunden nicht richtig angekommen bin, mich doch entschlossen habe. mir ein Goomobil anzuschaffen. Ein schwerer Entschluss war es, weil jetzt hört sich die Kostenlosigkeit auf und zwar ganz, weil die Lords of Mountain View die langen ordentlich zu. OK, das System ist fair, Du musst nur zahlen, wenn sich auch wirklich was bewegt. Steht das Kreibl, dann kosts nix, erst wenn Du fährst, also wennst Deinem Kunden näher kommst, dann brennst, aber wie ein Luster.
Also hab ich angefangen, hab mir alles eingerichtet, den Sitz vorgeschoben, denn ich hab ein bissl kurze Beine, den Spiegel gerichtet und auf gehts.
Aber schon nach kurzer Fahrt habe ich gemerkt, so bsonders schnell ist das nicht, höchstens 70 geht’s übers Land. Nur in der Stadt, wie ichs erste Mal nach Wien rein gefahren bin, da würd es plötzlich gehn, wie die Feuerwehr. Und dann das erste Mal bei der Tankstelle, da hat mich fast der Schlag gestreift: 17 (siebzehn) Liter auf hundert Kilometer. Jo Sakra!
Na schau ich auf die Instrumente im Cockpit, da steht, dass der verwendete Treibstoff schlecht ist, einen schlechten Qualitätsfaktor hat. Es steht aber nirgends, wie ein ordentlicher Treibstoff sein soll und wo man solchen bekommt. Und an der Relevanz haperts auch. Das versteh ich überhaupt nicht, weil ich hab mir extra einen aus Sumpfgurken gebrannten Sprit beschafft und zur Schmierung verwende ich nur feinstes Sumpfgurkenkernöl! Dann lese ich alle Gebrauchsanleitungen sorgfältig durch. Da finden sich einerseits so Anleitungen, wie „Wenn Sie nach links fahren wollen, drehen Sie das Lenkrad gegen den Uhrzeigersinn“ oder eine genaue Anleitung wie man die Luftfeuchtigkeit über den Rücksitzen misst und wie sich diese bei wie vielen dort sitzenden Personen verändert. Alles wahnsinnig hilfreich.
Na da denk ich mir, da hilft nur der Besuch einer Goomobilniederlassung. Also auf geht’s!
Ist ja nicht weit und bin ich bald dort. Die Werkstätte ist im Stil wie ihn die Leute aus Kalifornien lieben, schlicht und ohne Schnörkel, schon fast spartanisch. Da stehen auch schon ein paar Goomobils samt deren Driver herum. Einer sagt mir gleich, dass momentan keine Leute vom Googlisterium da sind. Der Grzegorz ist momentan auf Heimaturlaub in Wroclaw (sprich Rozwaw), die Ludmilla ist heute unpässlich und der Bobbie sollte da hier wo sein, isser aber nicht.
Die Goomobiler, die da herumstehen, unterhalten sich angeregt. Wie ich schnell heraushöre, weiß keiner so recht wie was geht, obwohl einige sich „Topdriver“ nennen. An der Wand hängt ein Schild „Falls hier geschlossen, wenden Sie sich an ...“ hier folgt eine Liste von Vertragswerkstätten. Da steht auch einer von denen, der hat seinen Abschleppwagen gleich dabei. Wie ich das Gespräch auf mein Problem der schlechten Qualität des Treibstoffs bringe, kommt mitleidiges Lächeln in die Runde: „ Das weiß keiner, vermutlich nur eine Ausrede, damit der Kilometerpreis nicht zu schnell sinkt.“
Der mit dem Abschleppwagen, ein zertifizierter Vertragsmechaniker, bietet mir an, sich meines Problems anzunehmen. Er gibt mir auch gleich die Preisliste: Motorhaube öffnen = 100 Euro, Ölstab herausnehmen, abwischen, wieder rein und raus, Ölstand kontrollieren = 233 Euro, usw. Mindestauftragshöhe 1.000 Euro, zahlbar im voraus. Ölstand überprüfen trau ich ihm gerade noch zu, was die komplexeren Probleme betrifft, habe ich meine Zweifel. Und für den Ölstand brauch ich keinen Spezialisten.
Und wenn ich mir dann ausrechne, wie viele Sumpfgurken ich verkaufen muss um das wieder reinzukriegen, wird mir schlecht. Da schiebe ich mein Goomobil ums Eck auf den Parkplatz und lass es dort stehen. Hinter dem Scheibenwischer lass ich meine Nachricht:“Wegen zu niedrigem Qualitätsfaktor retour!“
Zu Hause schwinge ich mich wieder auf mein Goocycle, das ist das richtige Vehikel für einen kleinen Mann wie mich.
Bis jetzt verwende ich für meine beruflich bedingten Fahrten (z.B. Sumpfgurken liefern) immer mein Goocycle, das wie Du sicher auch weißt, praktisch das einzige Fortbewegungsmittel ist, das man verwenden kann, wenn man sich im Web bewegen muss. Es ist im Prinzip an allen Ecken kostenlos zu haben, aber es ist ohne Motor und das machts eben manchmal schon etwas mühselig. Aber was solls, bin ja noch recht rüstig und kann da mit anderen Sumpfgurkenlieferanten ganz gut mithalten. Meistens bin ich auch ganz vorne dabei, wenns ums Liefern geht, weil, weißt eh, wie schon der Michail Sergejewitsch sagte: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“. Das gilt vor allem für den Sumpfgurkenmarkt. Wenn Du als Elfter beim Kunden bist, waren schon zehn andere vor Dir, die ihm alles geliefert haben was er braucht.
Wie das so ist, wenn viele das Gleiche erreichen wollen, sind immer ein paar dabei, die sich mit Tricks nach vorne schwindeln. Da werden Achsen poliert, Teile getauscht, verbotene und höchst ungesunde Substanzen geschluckt und was man sonst noch von den SEOs und der Tour de France kennt.
Wennst nicht hinten nach fahren willst, mußt Du ganz einfach mitmachen. Also hab ich auch mein Goocycle ordentlich hergerichtet, sauber gemacht und alles gut geölt. Ich selbst hab mir die Haare ganz kurz geschnitten, weil das windschlüpfriger ist. Ich hab aber nie irgendwelche giftigen Substanzen zu mir genommen, wenn man von einem Glas Rotwein hie und da absieht. Aber das ist ja als Medizin anerkannt. Aber sonst nix!
Sogar das Rauchen hab ich mir abgewöhnt! Aber nicht nur weils gesünder ist und man dann das Goocycle besser treten kann, nein, vor allem natürlich auch, weil ich Angst vor den Weisen vom Mountain View habe, die darüber wachen, dass alles nach Ihren Regeln abläuft. Rauchen ist ja an sich nicht verboten, ich meine vom Gesetz, das in der realen Welt gilt, aber wenn die kalifornischen Halbgötter sagen, Rauchen mögens nicht, dann lasst mans besser, wenn man ein Goocycle haben und seine Kunden erreichen will.
Also, der langen Rede kurzer Sinn ist, dass ich, weil ich bei einigen Kunden nicht richtig angekommen bin, mich doch entschlossen habe. mir ein Goomobil anzuschaffen. Ein schwerer Entschluss war es, weil jetzt hört sich die Kostenlosigkeit auf und zwar ganz, weil die Lords of Mountain View die langen ordentlich zu. OK, das System ist fair, Du musst nur zahlen, wenn sich auch wirklich was bewegt. Steht das Kreibl, dann kosts nix, erst wenn Du fährst, also wennst Deinem Kunden näher kommst, dann brennst, aber wie ein Luster.
Also hab ich angefangen, hab mir alles eingerichtet, den Sitz vorgeschoben, denn ich hab ein bissl kurze Beine, den Spiegel gerichtet und auf gehts.
Aber schon nach kurzer Fahrt habe ich gemerkt, so bsonders schnell ist das nicht, höchstens 70 geht’s übers Land. Nur in der Stadt, wie ichs erste Mal nach Wien rein gefahren bin, da würd es plötzlich gehn, wie die Feuerwehr. Und dann das erste Mal bei der Tankstelle, da hat mich fast der Schlag gestreift: 17 (siebzehn) Liter auf hundert Kilometer. Jo Sakra!
Na schau ich auf die Instrumente im Cockpit, da steht, dass der verwendete Treibstoff schlecht ist, einen schlechten Qualitätsfaktor hat. Es steht aber nirgends, wie ein ordentlicher Treibstoff sein soll und wo man solchen bekommt. Und an der Relevanz haperts auch. Das versteh ich überhaupt nicht, weil ich hab mir extra einen aus Sumpfgurken gebrannten Sprit beschafft und zur Schmierung verwende ich nur feinstes Sumpfgurkenkernöl! Dann lese ich alle Gebrauchsanleitungen sorgfältig durch. Da finden sich einerseits so Anleitungen, wie „Wenn Sie nach links fahren wollen, drehen Sie das Lenkrad gegen den Uhrzeigersinn“ oder eine genaue Anleitung wie man die Luftfeuchtigkeit über den Rücksitzen misst und wie sich diese bei wie vielen dort sitzenden Personen verändert. Alles wahnsinnig hilfreich.
Na da denk ich mir, da hilft nur der Besuch einer Goomobilniederlassung. Also auf geht’s!
Ist ja nicht weit und bin ich bald dort. Die Werkstätte ist im Stil wie ihn die Leute aus Kalifornien lieben, schlicht und ohne Schnörkel, schon fast spartanisch. Da stehen auch schon ein paar Goomobils samt deren Driver herum. Einer sagt mir gleich, dass momentan keine Leute vom Googlisterium da sind. Der Grzegorz ist momentan auf Heimaturlaub in Wroclaw (sprich Rozwaw), die Ludmilla ist heute unpässlich und der Bobbie sollte da hier wo sein, isser aber nicht.
Die Goomobiler, die da herumstehen, unterhalten sich angeregt. Wie ich schnell heraushöre, weiß keiner so recht wie was geht, obwohl einige sich „Topdriver“ nennen. An der Wand hängt ein Schild „Falls hier geschlossen, wenden Sie sich an ...“ hier folgt eine Liste von Vertragswerkstätten. Da steht auch einer von denen, der hat seinen Abschleppwagen gleich dabei. Wie ich das Gespräch auf mein Problem der schlechten Qualität des Treibstoffs bringe, kommt mitleidiges Lächeln in die Runde: „ Das weiß keiner, vermutlich nur eine Ausrede, damit der Kilometerpreis nicht zu schnell sinkt.“
Der mit dem Abschleppwagen, ein zertifizierter Vertragsmechaniker, bietet mir an, sich meines Problems anzunehmen. Er gibt mir auch gleich die Preisliste: Motorhaube öffnen = 100 Euro, Ölstab herausnehmen, abwischen, wieder rein und raus, Ölstand kontrollieren = 233 Euro, usw. Mindestauftragshöhe 1.000 Euro, zahlbar im voraus. Ölstand überprüfen trau ich ihm gerade noch zu, was die komplexeren Probleme betrifft, habe ich meine Zweifel. Und für den Ölstand brauch ich keinen Spezialisten.
Und wenn ich mir dann ausrechne, wie viele Sumpfgurken ich verkaufen muss um das wieder reinzukriegen, wird mir schlecht. Da schiebe ich mein Goomobil ums Eck auf den Parkplatz und lass es dort stehen. Hinter dem Scheibenwischer lass ich meine Nachricht:“Wegen zu niedrigem Qualitätsfaktor retour!“
Zu Hause schwinge ich mich wieder auf mein Goocycle, das ist das richtige Vehikel für einen kleinen Mann wie mich.
OidaHabara - am Donnerstag, 16. September 2010, 07:49 - Rubrik: internettiges
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Karli, ein 70-jähriger, sehr reicher Witwer, taucht in seinem Stammbeisl mit einer atemberaubend schönen, irre sexy 25-jährigen Blondine auf, die jedermann aus den Socken reißt mit ihrem jugendlichen Sex Appeal und Charme, die noch dazu geradezu an Karlis Lippen hängt und ihm höchste Aufmerksamkeit schenkt.
Seine Spezi im Café sind alle total entgeistert. Bei der ersten Gelegenheit ziehen sie ihn auf die Seite und fragen: 'Karli, wie kommst Du zu dieser phantastischen Freundin?'
Karli antwortet, 'Was heißt Freundin? Sie ist meine Frau!'
Seine Freunde sind sprachlos: "Wie um alles in der Welt hast Du diese Traumfrau herumgekriegt?"
"Na ja," antwortet Karli " ich habe mit meinem Alter geschwindelt."
"Hehe, hast Du gesagt Du bit 50?"
Karli lacht: "Nein, ich habe gesagt ich bin 90!"
Seine Spezi im Café sind alle total entgeistert. Bei der ersten Gelegenheit ziehen sie ihn auf die Seite und fragen: 'Karli, wie kommst Du zu dieser phantastischen Freundin?'
Karli antwortet, 'Was heißt Freundin? Sie ist meine Frau!'
Seine Freunde sind sprachlos: "Wie um alles in der Welt hast Du diese Traumfrau herumgekriegt?"
"Na ja," antwortet Karli " ich habe mit meinem Alter geschwindelt."
"Hehe, hast Du gesagt Du bit 50?"
Karli lacht: "Nein, ich habe gesagt ich bin 90!"
OidaHabara - am Sonntag, 12. September 2010, 07:29 - Rubrik: humoriges
Hab ich mir gedacht, ich sollte wieder ein paar Sachen online stellen und hab ich mir gedacht, da hab ich doch noch irgendwo...Und: Da schau her! Da hab ich doch noch was - schon 6 Jahre war ich nicht da. Wie die Zeit vergeht.
Ich weiß schon warum ich damals nix mehr geschrieben hab, da wär der 13. Artikel fällig gewesen und da hab ich mich nicht getraut. Jetzt isses ja was anderes, weil ist es ja wieder der erste Artikel.
Hat sich einiges geändert, wenn ich so zurückschau auf die sechs Jahre. Vor allem bin ich aufs Land raus, siehe Bild oben. Weiteres folgt.
OidaHabara - am Freitag, 4. September 2009, 10:07 - Rubrik: heutiges
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Also man kann ja ein ordentlicher Mensch sein und trotzdem einen Hund haben, ihn lieben und ihm deswegen regelmäßig seine Bedürfnisse zu befriedigen erlauben. Speziell wo es um dieses geringste aller Bedürfnisse geht, eh scho wissn.
Ist aber in der Stadt gar nicht so einfach, at all. Einerseits will man ja selber nicht dauernd in diese Sch... treten, andererseits aber, wo soll ers denn hintun? Rausschwitzn?
Alle Versuche den Meinigen aufs Klo zu machen zu trainieren sind kläglich gescheitert, er will halt draußen wo hin machen und ich bin ja auch dankbar, daß er sich nicht doch fürs Wohnzimmer entschieden hat.
Also schleich ich mich jeden Morgen zu nachtschlafener Zeit raus in die Großstadt. Ich halt ihn stramm die erste Zeit, er soll ja nicht gleich vorm Haustor hinsch....
Aber da gleich ums Eck, da ist so ein schmaler Streifen entlang einer Mauer, ca. 1 Meter breit, ca. 100 Meter lang, bissl Gras, bissl Gstrüpp, ein Traum fürn Hund. Also lass ich ihn dort rein, was solls.
Plötzlich ein lautes Keifen einer schon etwas betagten aber trotzdem noch wortgewaltigen Dame: „SchaunS daß weiterkumman mit eanan Köta" (sie meinte offensichtlich mich und meinen teuren Rassehund!) „des is a Privatgrund, i zag ehnan an, ....."
Bitte sehr, das ist dort kein Rasen, sondern ein ungepflegter Grasstreifen, nicht mit kostbaren exotischen Sträuchern / Pflanzen / Blumen bepflanzt, sondern mit mickrigem Gestrüpp. Nicht sorgsam gepflegt, sondern verwahrlost, großstädtisch verkommen. Unzähliger Unrat sammelt sich dort, ganze Zeitungen, Bier- und sonstige Dosen, Dreck, Mist.
Wenn mein Hund dort was liegen lasst, dann ist das wertvoller biologisch einwandfreier Dünger und ich versichere, weder jetzt noch jemals in Zukunft, irgendeine noch die kleinste materielle Gegenleistung zu verlangen für diese Wohltat.
Wie man heute so schön zu sagen pflegt eine Win/Win-Situation. Mein Hund erleichtert sich und gibt damit gleichzeitig, den dort nicht sehr verwöhnten Pflanzen die Energie, die Großstadt zu überleben.
Das nächste mal, wenn ich mitm Struppi rausgeh halt ich ihn weg von dem Luxusstreifen und dann macht er zwischen zwei schräg geparkten Autos. Der muß aber höllisch aufpassen wenn er in sein Auto steigt, daß er nicht auch in das Hundstrümmerl steigt.
Obwohl das ja bekanntlich Glück bringt und ich auch dafür nichts verlangen werde.
Ist aber in der Stadt gar nicht so einfach, at all. Einerseits will man ja selber nicht dauernd in diese Sch... treten, andererseits aber, wo soll ers denn hintun? Rausschwitzn?
Alle Versuche den Meinigen aufs Klo zu machen zu trainieren sind kläglich gescheitert, er will halt draußen wo hin machen und ich bin ja auch dankbar, daß er sich nicht doch fürs Wohnzimmer entschieden hat.
Also schleich ich mich jeden Morgen zu nachtschlafener Zeit raus in die Großstadt. Ich halt ihn stramm die erste Zeit, er soll ja nicht gleich vorm Haustor hinsch....
Aber da gleich ums Eck, da ist so ein schmaler Streifen entlang einer Mauer, ca. 1 Meter breit, ca. 100 Meter lang, bissl Gras, bissl Gstrüpp, ein Traum fürn Hund. Also lass ich ihn dort rein, was solls.
Plötzlich ein lautes Keifen einer schon etwas betagten aber trotzdem noch wortgewaltigen Dame: „SchaunS daß weiterkumman mit eanan Köta" (sie meinte offensichtlich mich und meinen teuren Rassehund!) „des is a Privatgrund, i zag ehnan an, ....."
Bitte sehr, das ist dort kein Rasen, sondern ein ungepflegter Grasstreifen, nicht mit kostbaren exotischen Sträuchern / Pflanzen / Blumen bepflanzt, sondern mit mickrigem Gestrüpp. Nicht sorgsam gepflegt, sondern verwahrlost, großstädtisch verkommen. Unzähliger Unrat sammelt sich dort, ganze Zeitungen, Bier- und sonstige Dosen, Dreck, Mist.
Wenn mein Hund dort was liegen lasst, dann ist das wertvoller biologisch einwandfreier Dünger und ich versichere, weder jetzt noch jemals in Zukunft, irgendeine noch die kleinste materielle Gegenleistung zu verlangen für diese Wohltat.
Wie man heute so schön zu sagen pflegt eine Win/Win-Situation. Mein Hund erleichtert sich und gibt damit gleichzeitig, den dort nicht sehr verwöhnten Pflanzen die Energie, die Großstadt zu überleben.
Das nächste mal, wenn ich mitm Struppi rausgeh halt ich ihn weg von dem Luxusstreifen und dann macht er zwischen zwei schräg geparkten Autos. Der muß aber höllisch aufpassen wenn er in sein Auto steigt, daß er nicht auch in das Hundstrümmerl steigt.
Obwohl das ja bekanntlich Glück bringt und ich auch dafür nichts verlangen werde.
OidaHabara - am Samstag, 2. August 2003, 21:55 - Rubrik: heutiges
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Natürlich ist es lästig jeden Tag X Emails zu bekommen, die man nicht verlangt hat (Definition von Spam) Werbung für allen möglichen Mist der niemand interessiert. Andererseits ist es 10 Sekunden Arbeit um diese Emails zu löschen, wenn man sie nicht schon vorher aussortiert hat.
Es ist auch nicht angenehm ähnliches per Fax zu erhalten oder von irgendeinem Keiler, der seine Versicherungen loswerden will, angerufen zu werden.
Deswegen sind all diese häßlichen Dinge verboten und werden im Ernstfall mit relativ hohen Strafen belegt. Ist irgendwo einzusehen und gerechtfertigt, oder?
Schon, ...aber:
Was ist mit den Werbebriefen, die ständig meinen Briefkastern zum Überquellen bringen, mit den Prospekten die täglich säckeweise an der Wohnungstür hängen?
Was ist mit dem Werbespot im Fernsehen wo mir eine schwachsinnige Fersehfamilie die Waren eines bekannten Möbelhauses einreden will, warum darf mich von jeder Plakatwand der Politiker angrinsen, der mir so höchst zuwieder ist.
Das alles ist erlaubt!
Konsequenterweise müßte man alle Werbung verbieten, und/oder von einer vorherigen Zustimmung abhängig machen.
Wäre doch lustig, wenn mich Herr Hartlauer vorher fragen müßte, ob er mir abends in einem seiner intelligenten Werbespots erscheinen darf.
Klar man kann die Werbung, die Milliarden kostet und bringt nicht verbieten, das wäre volkswirtschaftlich kontraproduktiv. Und auch klar, daß Werbung sein muß und zig Lobbies wachen darüber, daß da ja nix passiert.
Emails, Faxe, Anrufe, das kann sich jeder leisten, weil es sich jeder selber machen kann, die Kosten oder Einkünfte sind so minimal, daß sie niemanden aufregen. Daher sind das Werbeformen die für junge Selbstständige, die sowieso kein, oder wenig Geld haben, optimal wären.
Da sollte man vielleich doch auch differenzieren. Wenn ich einem Gewerbetreibenden meine seriösen Dienste anbiete sollte das doch ein Unterschied sein zu dem Angebot an einen Privaten sein bestes Stück endlich in repräsentative Dimensionen zu bringen.
Also ich kann auf diese nahezu kostenlosen, schnellen und zeitgemäßen Werbeformen nicht verzichten.
Ich bekenne: ich schreibe Emails in übersehbarer Menge mit konkreten Angeboten an Gewerbetreibende, ich versende Fax und ich mache Telefonaquisition ohne vorher zu fragen ob ich darf.
Deshalb: „pro Spam!"
Es ist auch nicht angenehm ähnliches per Fax zu erhalten oder von irgendeinem Keiler, der seine Versicherungen loswerden will, angerufen zu werden.
Deswegen sind all diese häßlichen Dinge verboten und werden im Ernstfall mit relativ hohen Strafen belegt. Ist irgendwo einzusehen und gerechtfertigt, oder?
Schon, ...aber:
Was ist mit den Werbebriefen, die ständig meinen Briefkastern zum Überquellen bringen, mit den Prospekten die täglich säckeweise an der Wohnungstür hängen?
Was ist mit dem Werbespot im Fernsehen wo mir eine schwachsinnige Fersehfamilie die Waren eines bekannten Möbelhauses einreden will, warum darf mich von jeder Plakatwand der Politiker angrinsen, der mir so höchst zuwieder ist.
Das alles ist erlaubt!
Konsequenterweise müßte man alle Werbung verbieten, und/oder von einer vorherigen Zustimmung abhängig machen.
Wäre doch lustig, wenn mich Herr Hartlauer vorher fragen müßte, ob er mir abends in einem seiner intelligenten Werbespots erscheinen darf.
Klar man kann die Werbung, die Milliarden kostet und bringt nicht verbieten, das wäre volkswirtschaftlich kontraproduktiv. Und auch klar, daß Werbung sein muß und zig Lobbies wachen darüber, daß da ja nix passiert.
Emails, Faxe, Anrufe, das kann sich jeder leisten, weil es sich jeder selber machen kann, die Kosten oder Einkünfte sind so minimal, daß sie niemanden aufregen. Daher sind das Werbeformen die für junge Selbstständige, die sowieso kein, oder wenig Geld haben, optimal wären.
Da sollte man vielleich doch auch differenzieren. Wenn ich einem Gewerbetreibenden meine seriösen Dienste anbiete sollte das doch ein Unterschied sein zu dem Angebot an einen Privaten sein bestes Stück endlich in repräsentative Dimensionen zu bringen.
Also ich kann auf diese nahezu kostenlosen, schnellen und zeitgemäßen Werbeformen nicht verzichten.
Ich bekenne: ich schreibe Emails in übersehbarer Menge mit konkreten Angeboten an Gewerbetreibende, ich versende Fax und ich mache Telefonaquisition ohne vorher zu fragen ob ich darf.
Deshalb: „pro Spam!"
OidaHabara - am Dienstag, 8. Juli 2003, 13:34 - Rubrik: internettiges
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im februar sind wir in die neue wohnung übersiedelt. zu dieser zeit sind die fenster natürlich die meiste zeit geschlossen. die wohnung liegt ziemlich zentral im ersten stock in einer fussgängerzone, also himmlisch ruhig in der nacht und auch sonst, da kein autoverkehr.
seit dem es wärmer ist, und das ist es dieses jahr schon eine ganze weile, sind die fenster natürlich die meiste zeit geöffent.
und dann geht es fast jede nacht so wie heute um 2.30h. "hallo, hallo,...." der rest unverständlich, weil mir nicht geläufige fremdsprache, aber seeehr laut, da schlechte verbindung.
da ruft einer tante juanita irgendwo in südamerika an, die kommt jetzt gerade von der arbeit nach hause. und ich lieg wach, hör jedes wort und verstehe kein einziges. irgendwie ärgerlich.
möglich wird das ganze durch diese modernen offenen telefonzellen, von denen zwei genau 5 meter von unseren Schlafzimmerfenstern entfernt sind.
von arabisch, über chinesisch, russisch, spanisch bis zu zentralkurillisch habe ich schon alle sprachen gehört, alle schön laut und mir doch unverständlich.
drum mein rat: lernt fremdsprachen!
seit dem es wärmer ist, und das ist es dieses jahr schon eine ganze weile, sind die fenster natürlich die meiste zeit geöffent.
und dann geht es fast jede nacht so wie heute um 2.30h. "hallo, hallo,...." der rest unverständlich, weil mir nicht geläufige fremdsprache, aber seeehr laut, da schlechte verbindung.
da ruft einer tante juanita irgendwo in südamerika an, die kommt jetzt gerade von der arbeit nach hause. und ich lieg wach, hör jedes wort und verstehe kein einziges. irgendwie ärgerlich.
möglich wird das ganze durch diese modernen offenen telefonzellen, von denen zwei genau 5 meter von unseren Schlafzimmerfenstern entfernt sind.
von arabisch, über chinesisch, russisch, spanisch bis zu zentralkurillisch habe ich schon alle sprachen gehört, alle schön laut und mir doch unverständlich.
drum mein rat: lernt fremdsprachen!
OidaHabara - am Montag, 7. Juli 2003, 13:20 - Rubrik: heutiges