Also man kann ja ein ordentlicher Mensch sein und trotzdem einen Hund haben, ihn lieben und ihm deswegen regelmäßig seine Bedürfnisse zu befriedigen erlauben. Speziell wo es um dieses geringste aller Bedürfnisse geht, eh scho wissn.
Ist aber in der Stadt gar nicht so einfach, at all. Einerseits will man ja selber nicht dauernd in diese Sch... treten, andererseits aber, wo soll ers denn hintun? Rausschwitzn?
Alle Versuche den Meinigen aufs Klo zu machen zu trainieren sind kläglich gescheitert, er will halt draußen wo hin machen und ich bin ja auch dankbar, daß er sich nicht doch fürs Wohnzimmer entschieden hat.
Also schleich ich mich jeden Morgen zu nachtschlafener Zeit raus in die Großstadt. Ich halt ihn stramm die erste Zeit, er soll ja nicht gleich vorm Haustor hinsch....
Aber da gleich ums Eck, da ist so ein schmaler Streifen entlang einer Mauer, ca. 1 Meter breit, ca. 100 Meter lang, bissl Gras, bissl Gstrüpp, ein Traum fürn Hund. Also lass ich ihn dort rein, was solls.
Plötzlich ein lautes Keifen einer schon etwas betagten aber trotzdem noch wortgewaltigen Dame: „SchaunS daß weiterkumman mit eanan Köta" (sie meinte offensichtlich mich und meinen teuren Rassehund!) „des is a Privatgrund, i zag ehnan an, ....."
Bitte sehr, das ist dort kein Rasen, sondern ein ungepflegter Grasstreifen, nicht mit kostbaren exotischen Sträuchern / Pflanzen / Blumen bepflanzt, sondern mit mickrigem Gestrüpp. Nicht sorgsam gepflegt, sondern verwahrlost, großstädtisch verkommen. Unzähliger Unrat sammelt sich dort, ganze Zeitungen, Bier- und sonstige Dosen, Dreck, Mist.
Wenn mein Hund dort was liegen lasst, dann ist das wertvoller biologisch einwandfreier Dünger und ich versichere, weder jetzt noch jemals in Zukunft, irgendeine noch die kleinste materielle Gegenleistung zu verlangen für diese Wohltat.
Wie man heute so schön zu sagen pflegt eine Win/Win-Situation. Mein Hund erleichtert sich und gibt damit gleichzeitig, den dort nicht sehr verwöhnten Pflanzen die Energie, die Großstadt zu überleben.
Das nächste mal, wenn ich mitm Struppi rausgeh halt ich ihn weg von dem Luxusstreifen und dann macht er zwischen zwei schräg geparkten Autos. Der muß aber höllisch aufpassen wenn er in sein Auto steigt, daß er nicht auch in das Hundstrümmerl steigt.
Obwohl das ja bekanntlich Glück bringt und ich auch dafür nichts verlangen werde.
Ist aber in der Stadt gar nicht so einfach, at all. Einerseits will man ja selber nicht dauernd in diese Sch... treten, andererseits aber, wo soll ers denn hintun? Rausschwitzn?
Alle Versuche den Meinigen aufs Klo zu machen zu trainieren sind kläglich gescheitert, er will halt draußen wo hin machen und ich bin ja auch dankbar, daß er sich nicht doch fürs Wohnzimmer entschieden hat.
Also schleich ich mich jeden Morgen zu nachtschlafener Zeit raus in die Großstadt. Ich halt ihn stramm die erste Zeit, er soll ja nicht gleich vorm Haustor hinsch....
Aber da gleich ums Eck, da ist so ein schmaler Streifen entlang einer Mauer, ca. 1 Meter breit, ca. 100 Meter lang, bissl Gras, bissl Gstrüpp, ein Traum fürn Hund. Also lass ich ihn dort rein, was solls.
Plötzlich ein lautes Keifen einer schon etwas betagten aber trotzdem noch wortgewaltigen Dame: „SchaunS daß weiterkumman mit eanan Köta" (sie meinte offensichtlich mich und meinen teuren Rassehund!) „des is a Privatgrund, i zag ehnan an, ....."
Bitte sehr, das ist dort kein Rasen, sondern ein ungepflegter Grasstreifen, nicht mit kostbaren exotischen Sträuchern / Pflanzen / Blumen bepflanzt, sondern mit mickrigem Gestrüpp. Nicht sorgsam gepflegt, sondern verwahrlost, großstädtisch verkommen. Unzähliger Unrat sammelt sich dort, ganze Zeitungen, Bier- und sonstige Dosen, Dreck, Mist.
Wenn mein Hund dort was liegen lasst, dann ist das wertvoller biologisch einwandfreier Dünger und ich versichere, weder jetzt noch jemals in Zukunft, irgendeine noch die kleinste materielle Gegenleistung zu verlangen für diese Wohltat.
Wie man heute so schön zu sagen pflegt eine Win/Win-Situation. Mein Hund erleichtert sich und gibt damit gleichzeitig, den dort nicht sehr verwöhnten Pflanzen die Energie, die Großstadt zu überleben.
Das nächste mal, wenn ich mitm Struppi rausgeh halt ich ihn weg von dem Luxusstreifen und dann macht er zwischen zwei schräg geparkten Autos. Der muß aber höllisch aufpassen wenn er in sein Auto steigt, daß er nicht auch in das Hundstrümmerl steigt.
Obwohl das ja bekanntlich Glück bringt und ich auch dafür nichts verlangen werde.
OidaHabara - am Samstag, 2. August 2003, 21:55 - Rubrik: heutiges